Bibliographic Entry: Dursch1839
Dursch, Johann Georg Martin. Ästhetik oder die Wissenschaft des Schönen auf dem christlichen Standpunkte. Stuttgart und Tübignen: J. G. Cotta’scher Verlag, 1839.

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Examples in Reference

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33 gemäßigte Sonnenwärme, Licht, reine Luft, eine schöne Witterung Verhandlung, dass die sinnlichen Gefühle nicht rein sinnlich sind, denn "auch das Ich fühlt sich" dabei etc. -2
310 die freien Menschengeister, die von der Wahrhaftigkeit abweichen und ihr entgegenhandeln; der wirkliche böse Geist das Hässliche

So trefflich dialektisch diese Ableitung des Häßlichen ist [gemeint ist der zuvor zitierte §27 aus Weisses System der Ästhetik; siehe dazu ArB#1004], so gelangen wir doch nicht dadurch zu dem rechten

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434 ein toter Menschenkörper während der Verwesung höchster Grad des Hässlichen

Das Häßliche erreicht einen höhern, ja den höchsten Grad in der Verwesung, wo nicht bloß der Mangel des Lebens sich zeigt, sondern auch die individuelle Form dem Nichtseyn anheimfallt. Die Verwesung i

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304-305 der Geist im Irrtum befangen, nur sinnliche und unedle Gefühle nährend und auf das Selbstische und Sinnliche gerichtet das Hässliche (im Gebiet des Geistes)

§ 54

Ableitung und Begriffsbestimmung des Häßlichen

Das Schöne ist nach unserer Begriffsbestimmung das Seyn in einer dem Wesen des Seyns entsprechenden organischen Form oder Gestalt. Das Seyn als so

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305-306 Verstümmelung, Zerstörung, Verzerrung, naturwidrige Umgestaltung, Tod und Verwesung; eine hochaufstrebende, natürlicherweise hoch und schlank wachsende Pflanze zwingen, eine niedrige und dicke Gestalt anzunehmen; Tiere verstümmeln, ihrer Glieder oder Organe berauben, oder wenn Tiere durch Zufall diese verlieren; ein Hirsch, der dicke, plumpe oder krumme Füße hätte; alles Aas, Tote und Verwesende das Hässliche (im Gebiete der Natur) ..z.B. ist hier, wenn.., wäre z.B., ebenfalls, in diesen Fällen

§ 54

Ableitung und Begriffsbestimmung des Häßlichen

Das Schöne ist nach unserer Begriffsbestimmung das Seyn in einer dem Wesen des Seyns entsprechenden organischen Form oder Gestalt. Das Seyn als

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C:1
312-313 der Satan das transzendente Hässliche; der hässlichste Hässliche

Das Häßliche ist wirklich geworden durch den Satan und sein Reich. Der erhaben schöne Geist, der seine Stelle nicht behauptete, ist dadurch der häßlichste geworden, daß er seinem Seyn und seiner Thät

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321-322 ein Geist, der die Kirche nicht achtet, keinen Anteil an Glaubensbekenntnis und Gottesdienst nimmt, sich von der Kirchengemeinschaft ausschließt, Spötter und Verächter des Religiösen und Heiligen ist, die Wahrheit der Lehre der Kirche angreift und zu vernichten sucht, der kirchliche Gebräuche und Einrichtungen lächerlich macht, der frivol von natürlichen und religiösen Bedürfnissen spricht, der heilige Dinge, Personen und Orte verunehrt Hässlichkeit (geistige Hässlichkeit in ihrer objektiven Erscheinung)

§ 59

Die geistige Häßlichkeit in ihrer objektiven Erscheinung

Wie wir gesehen haben, daß das Schöne und Gute nicht im Geiste verborgen bleibe, sondern in Reden und Handlungen hervortrete und objek

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322-323 Staatsoberhaupt, das seine wahre Stellung mißachtet und die Würde der Menschen nicht achtet, das sich als den Staat betrachtet und als die einzige Person, um derenwillen alle anderen da und ihm zu Diensten sind; ein selbstsüchtiger Herrscher das Hässliche im Staatsleben wenn

§60 Das Häßliche im Staats- und bürgerlichen Leben

Das Verhältniß des Oberhauptes zu dem Unterthanen wird ein naturwidriges und daher häßliches, wenn es seine wahre Stellung mißkennt und die Würde de

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323-324 Vaterlandsverrat, Untreue und Staatsbetrug, das Vornehmtun, der Hochmut, Parteilichkeit und Ungerechtigkeit das Hässliche (im Staats- und bürgerlichen Leben)

§ 60 Das Häßliche in dem Staats- oder bürgerlichen Leben

[...]

Alle die Gesinnungen und Bestrebungen des Staatsbeamten sind daher häßlich, durch welche das Staatsleben gehemmt oder gestört wird. De

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324-325 Staatsbürger, die Gesetz und Obrigkeit verachten, ihren Vorstand dem Gemeinwillen nicht unterwerfen, aus selbstsüchtigen Gründen Gesetze übertreten, die Mitbürger im Gewerbe beeinträchtigen, das Recht verdrehen, Wittwen und Waisen bedrücken, dem Vaterlande in Gefahr nicht beistehen; der, der zu Bürgerkrieg aufruft, um Thron und Altar zu stürzen; ein Staat, dessen Leben durch Aufruhr und Umwälzung zerstört wird, in dem die blinde Wut zu den waffen greift und Unschuldige mordet; Verrat des Vaterlandes an Feinde, feiges Verlassen der Sache des Staates Hässliches im Staats- und bürgerlichen Leben wenn

Das Staatsleben wird erhalten und befördert durch die freie Unterwerfung der Unterthanen unter das Gesetz als den Gemeinwillen, durch die gesetzliche Entwicklung und Anwendung physischer und geistiger

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