Bibliographic Entry: Gehlen1927
Gehlen, Arnold. Reflexionen über Gewohnheit. In: Gesamtausgabe. Bd. I: Philosophische Schriften I (1925–1933). Hrsg. von Lothar Samson. Frankfurt am Main: Klostermann, 1978, S. 97–111.

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Examples in Reference

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107 Suizid aus Überdruss alltäglicher Handlungen (nach einer Erzählung Chesterfields) Gewohnheit als langsamer Tod

[...] Diese Art der Gewohnheit gleicht einem langsamen Tode. In immer engeren und dürftigeren Bahnen verläuft das Leben, immer träger und zäher wird das Bewußtsein, immer unentbehrlicher die Umgebung,

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107 Akrobat Gleichrichtung aller Organe, Maximierung von Gerichtetheit oder Orientierung so

Ich betrachte sie [die Gewohnheit stärkender Art] von der Übung aus: was ich auch durch Übung erlernen mag, stets liegt in meiner Absicht die Identität der Handlung. Bis schließlich alle Organe in den

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102 f Zahl, Reihe der Zahlen, 1, Eins, 3, Drei reine Identität, unendlicher Fortgang, Hoffnungslosigkeit Man sehe, um ... zu betrachten, ...: reinstes Beispiel ...

Man sehe, um das Identische zu betrachten, die Reihe der Zahlen: reinstes Beispiel der Hoffnungslosigkeit der reinen Identität in der Idee des unendlichen Fortgangs: 1—1—1 ...Die Mathematik also stell

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103 f elementare Freude an der Wiederholung Erfüllung willensmetaphysischer Kategorien im Leben zum Beispiel

Es läßt sich wohl ahnen, unter welchen Umständen sich das Prinzip des Identischen in die Welt des Bewußtseins, der Phantasie Zugang erzwang. Denken wir ja die dämonisch gewordene, das heißt die identi

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99 f das Infusorium Stentor Bildung einer Gewohnheit

Ich beginne mit der folgenden Beobachtung: Das Infusorium Stentor pflegt eine ganz leichte Berührung oder ein feiner Wasserstrahl zu veranlassen, sich in die Röhre zurückzuziehen. Eine Wiederholung wi

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