Bibliographic Entry: Knig1784
König, Johann Christoph. Philosophie der schönen Künste. Nürnberg: Felseckerische Buchhandlung, 1784.

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Examples in Reference

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54 glatter, polierter Marmor vs. rauer, unpolierter Marmor; glattes Mädchengesicht vs. blatternarbiges Mädchengesicht Das Gefühl/der Tastsinn ist ein Schönheitssinn Sollte dies nicht beweisen, dass

Von einigen Schönheiten werden wir unmittelbar durch unsre Sinnen unterrichtet, und zwar durch unser Gesicht, Gefühl*), Gehör. [...]

*) Da Home gesagt hat, und solches andere nach ihm unzählichemal w

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54 glatter, polierter Marmor vs. rauer, unpolierter Marmor; glattes Mädchengesicht vs. blatternarbiges Mädchengesicht Das Gefühl/der Tastsinn ist ein Schönheitssinn Sollte dies nicht beweisen, dass

Von einigen Schönheiten werden wir unmittelbar durch unsre Sinnen unterrichtet, und zwar durch unser Gesicht, Gefühl*), Gehör. [...]

*) Da Home gesagt hat, und solches andere nach ihm unzählichemal w

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132 Sammt und Seidenzeug und feine Tücher Weiches und Feines ist dem Fühlen angenehmer und daher schöner, als Hartes und Grobes So gefallen uns

Viertes Kapitel
Von dem eigentlichen Begrif der Schönheit

Schönheit ist diejenige Eigenschaft sichtbarer und fühlbarer Gegenstände, wodurch sie an und für sich gefallen. Durch das Wort Eigenschaft wil

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C:1
133 Man stelle zwey Mädchen neben einander, deren Bildung und Wuchs und Farbe gleichvollkommen ist. Das eine habe aber eine feinere oder weichere Haut als das andere Weichheit und Feinheit sind Bestandteil des Schönen Dass aber ... erhelle daraus

Daß aber Weichheit und Feinheit überhaupt als ein Bestandtheil des Schönen betrachtet werde, dünkt mich, erhelle auch daraus. - Man stelle zwey Mädchen neben einander, deren Bildung und Wuchs und Far

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C:1
140 Der Kirschkern in der Dresdenschen Kunstkammer, in den 118 Gesichter geschnitten sind, der Wurm das allzu Kleine ist nicht schön

Denn wird die Ausdehnung eines Gegenstandes an und für sich, ohne alle Nebenideen betrachtet; so ists unläugbar, daß sie weder an die höchsten, noch an die niedrigsten Grade, die sich denken lassen, g

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C:2
131-132 der menschliche Leib, sehr magere und sehr dicke Menschenleiber Schönheit (des menschlichen Leibs), hässliche Menschenleiber das Meisterstück (Parenthese), und daraus... lasse sich erklären, warum

Viertes Kapitel
Von dem eigentlichen Begrif der Schönheit

Schönheit ist diejenige Eigenschaft sichtbarer und fühlbarer Gegenstände, wodurch sie an und für sich gefallen. Durch das Wort Eigenschaft wil

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258ff Beschreibung eines alten Weibs in Brockes "Neujahrsgedicht von 1722", von Zorn und Wut entstelltes Gesicht, das schwärzeste Laster (nicht in der Nachahmung erlaubtes) Ekelhaftes / (nachahmungsfähiges, Abschreckung erwirkendes) Hässliches Man lese und fühle!

[...] da der Künstler immer Bemüht sein muß, durch seine Producte das ihm mögliche größte Vergnügen zu bewirken: so entstehet sehr ungezwungen die Frage: ob nur blos natürlich angenehme, oder ob auch

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C:1