Bibliographic Entry: Lipps1923
Lipps, Theodor. Grundlegung der Ästhetik. von Leopold Voss, 1923.

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Examples in Reference

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507 Gefühlsqualität Begriffe bezeichnen Modifikationen (Lust & Unlust) der Gefühlsqualität. kann

Eine Mitteilung erscheint mir "wichtig", ein Gedanke "gweichtig", eine Pflicht "schwerwiegend". Es liegt für mich ""Gewicht", "Betonung", "Nachdruck" auf einer Sache. Immer ist dann für mich die Mitte

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509 Grundgefühl Das Lustgefühl ist von dem Quantitätsgefühl abhängig und umgekehrt. so etwa wie

Es ist ein Grundgefühl dieser Gefühle oder dieser Gefühlsfärbungen, so etwa wie die Empfindung der Helligkeit die Grundempfindung ist für alle Farben. [...]

509 Grundgefühl Das Lustgefühl ist von dem Quantitätsgefühl abhängig und umgekehrt. so etwa wie

Es ist ein Grundgefühl dieser Gefühle oder dieser Gefühlsfärbungen, so etwa wie die Empfindung der Helligkeit die Grundempfindung ist für alle Farben. [...]

519 Dissonanter Gefühlscharakter Das Erleben von mannigfaltigen, neuen Gefühlen, die schließlich den Charakter des Gefühls bzw. der Lust verändern bzw. erweitern. wenn etwa

Dieser dissonante Gefühlscharakter steigert sich, wenn wir zu reicheren Objekten übergeben, wenn etwa in Tonkunstwerken Dissonanzen scharf heraustreten, chromatische Gänge in sie eintreten, zu den Kla

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535 Unwetter, Gewitter sich klein fühlen, sinnliche Auffassung Ein Beispiel ist [...]

Aber ich kann nun auch noch in anderer Weise einem Objekte gegenüber mich klein fühlen. [...] Ein Beispiel ist das Unwetter, das bedrohlich, feindlich auf mich eindringt. Ich nenne es darum furchtbar,

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537 Menschlichkeit Beziehung des Negativen zum Positiven (also im Erhabenen). etwa

Je größer etwa von dem Verbrecher das Positive, d. h. die Kraft ist, umsomehr fordere ich von ihm auch das andere Positive; [...]

541 Schön/ ästhetisch wertvoll. Dinge die wir sehen sind dann schön wenn sie für uns wertvoll sind.

Das Wort schön oder ästhetisch wertvoll besagt, das ein angeschauter Gegenstand für uns Wert hat, dass das Wertgefühl Gegenstandsgefühl ist, Eigenwert des abgeschauten Objektes. [...]

545 Formlosigkeit des Erhabenen. Das Erhabene zerbricht die Form, auch wenn dieses seine Form inne trägt.

Man kann aber auch das "Formlose" noch in anderem Sinne nehmen, nämlich als das noch nicht Ausgestaltete, Differnenzierte, als das Einfache, das noch ungeschieden viele Möglichkeiten in sich trägt; da

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546 Das Erhabene der gebundenen Kraft Die Erhabenheit dessen, was einerseits eine ausbrechende Kraft ankündigt und andererseits der aubrechenden Kraft. etwa

Und erhaben sind nicht nur die von Leidenschaft fortgerissenen Gestalten in Malerei oder Plastik, sondern ebenso oder in höherem Grade die Gestalten, etwa des Michelangelo, in denen die gebundene, die

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552 Einfachheit des Gefühls Man kann sich in einem Moment nicht mehrfach fühlen, demnach kann man sich auch nicht in einem Moment entgegengesetzt bestimmt fühlen. kann

Ein Gegenstand kann wohl zwischen schwarz und weiß hin- und hergehen, oder aber das Schwarz und Weiß vereinigt sich zu einer mittleren, grauen Färbung; dagegen ist es unmöglich, daß er für meine Empfi

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