Bibliographic Entry: Meier1754
Meier, Georg Friedrich. Anfangsgründe aller schönen Wissenschaften. ND der Ausgabe Halle 1754. Hildesheim: Olms, 1976.

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Examples in Reference

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43 eine abstracte logische Erklärung in einem Gedicht, eine schmucklose Tugend Hässliches

Einige wahre Volkommenheiten sind wahre Häßlichkeiten, und dieses kann man auch umgekehrt sagen. Es kan ja niemandem unbekannt seyn, daß einige Volkommenheiten so verborgen uns klein seyn können, daß

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(438) - 441 eine Prinzessin, die in einen unetrirdischen Palast verwünscht und dort von einem Drachen bewacht wird, der durch einen Hauch ein ganzes Gebirge glühend machen kann Wenn man ästhetisch rührend Verabscheuungen verursachen will, so muss dasjenige, worüber der Verdruß erweckt wird, wahrscheinlich und gewiss sein / über einen unwahrscheinlichen oder zweifelhaften Sachverhalt empfindet man keinen Verdruss bzw. Abscheu

§ 184
Wenn derjenige, der ästhetisch rühren will, Verabscheuungen verursachen will, §183, so mus er den Gegenstand als verabscheuungswürdig vorstellen; folglich mus er einen sinlichen Verdrus über dens

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(438) - 441 eine Prinzessin, die in einen unetrirdischen Palast verwünscht und dort von einem Drachen bewacht wird, der durch einen Hauch ein ganzes Gebirge glühend machen kann Wenn man ästhetisch rührend Verabscheuungen verursachen will, so muss dasjenige, worüber der Verdruß erweckt wird, wahrscheinlich und gewiss sein / über einen unwahrscheinlichen oder zweifelhaften Sachverhalt empfindet man keinen Verdruss bzw. Abscheu

§ 184
Wenn derjenige, der ästhetisch rühren will, Verabscheuungen verursachen will, §183, so mus er den Gegenstand als verabscheuungswürdig vorstellen; folglich mus er einen sinlichen Verdrus über dens

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112ff der gothische Geschmack in der Baukunst, übermäßig mit Geschmeide behängtes Frauenzimmer, der Kopfputz unserer Großmütter, an jeden Finger sechs kostbare Ringe stecken, Lohenstein, die kostbare, die blumige und die hungrige Schreibart ekelhafte Hässlichkeit (überflüssiger ästhetischer Reichtum) es ist unnötig, mehr Beispiele anzuführen

§ 63 Weil derjenige, so schön denken will, mit den Zierrathen der Erkentnis, gleich einem klugen Haußwirthe, sparsam umgehen mus, § 60, so ist aller Überfluß des ästhetischen Reichthums eine Häßlic

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125-129 Horaz' 8. Epode auf ein altes Weib, Swifts "Wunder aller Wunder", J. Ch. Günthers Ode "Auf den 1718 geschlossenen Frieden", Erzählen, dass man in einer Dorfschänke mit Bauern gezecht hat, L'Ecole des filles ästhetischer Fehler/Hässlichkeit/Behandlung "pöbelhafter und niederträchtiger Dinge" an deutschen Beispielen fehlt es leider auch nicht; wenn

§ 69 Weil ein schöner Geist so viel auf seine eigene Ehre halten mus, daß er sich niemals mit andern als grossen und würdigen Gegenständen beschäftiget, § 65, 66, so ist es ein aesthetischer Fehler, w

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188 (Vierter Abschnitt, § 91) die Morgenröte steigt aus dem Meer, die untergehende Sonne geht ins Meer ästhetisch wahrer Gedanke diese Beispiele

Die Schönheit der Erkenntnis hat ihren Sitz in dem sinnlichen Theile derselben. Folglich, in so fern man, in einer Sache und in einer Vorstellung derselben, nichts falsches, ungereimtes und widersprec

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C:1
38-40 Wangen einer schönen Person/rosige Wangen Schönheit ist undeutliche Erkenntnis einer Vollkommenheit Man nehme zum Beispiele an

Daß die Schönheit überhaupt eine Volkommenheit [sic] sey, in so ferne sie undeutlich oder sinlich erkant wird, ist, unter allen gründlichen Kennern der Schönheit, heute zu Tage eine so ausgemachte Sac

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42-43 eine nicht zum Plan des Heldengedichts notwendig gehörige Zwischenfabel, eine die Auflösung des Knotens unwahrscheinlich machende Erdichtung Hässliches (Nichtübereinstimmung der Teile eines Ganzen) ein Beispiel von

§ 25

Wenn man die Erklärung der Schönheit, die ich § 23 vorgetragen habe, zugibt, so muß man auch zugestehen, daß die Häßlichkeit, als das Gegentheil der Schönheit, eine Unvollkommenheit sey, in so f

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47-48 Hans Sachse war ein Schu / Macher und Poet dazu Hässlichkeit (Mangel an Mannigfaltigkeit/Merkmalsfülle) unterdessen kann zu einem kleinen Beispiele dienen

§ 29 Alle Unvollkommenheiten der sinnlichen Erkentnis, in so ferne sie eine solche ist, werden von uns undeutlich erkant. Dergleichen sinlich erkante Unvollkommenheiten heißen Häßlichkeiten, §25. Folg

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49-51 eine Musik mit vielen Instrumenten und Noten, Beschreibung eines Pferdes in Hiob 39 Schönheit (als ästhetischer Reichtum) jedermann weiß, es fällt mir hier ein

Es ist demnach klar, daß eine Vorstellung, die uns weniger mit einemmale vorstelt, nicht so viele Theile, und folglich nicht eine so große Mannigfaltigkeit besitze, als eine andere, die uns mehr mit e

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