Bibliographic Entry: Paul1990
Paul, Jean. Vorschule der Ästhetik. Hrsg. von Wolfhart Henckmann. Hamburg: Meiner, 1990.

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38 menschliche Wahrnehmung von Sonne, Mond und Sternen Menschwerdung in der Natur

Weder der Stoff der Natur, noch weniger deren Form ist dem Dichter roh brauchbar. Die Nachahmung des erstern setzt ein höheres Prinzip voraus, denn jedem Menschen erscheint eine andere Natur; und es k

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56 die jeweiligen Klangmöglichkeiten von Klaviersaite (ein Ton) und Windharfensaite (mannigfaltiger Tonumfang) Unterschied zwischen dem eingeschränkten Potential des einseitigen Talents und dem Grenzenlosen des Genies wie

Nur das einseitige Talent gibt wie eine Klaviersaite unter dem Hammerschlage einen Ton; aber das Genie gleicht einer Windharfen-Saite; eine und dieselbe spielet sich selber zu mannigfachem Tönen vor d

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C:1
62 durchsichtiger reiner Eisberg himmlische Kraft im Genie als eine über die übrigen Kräfte herausragende wie

Sobald im Genius die übrigen Kräfte höher stehen, so muß auch die himmlische über alle, wie ein durchsichtiger reiner Eisberg über die dunkle Erden-Alpen, sich erheben.

C:1
63 Position von Sternen am Himmel Das Verhältnis zwischen dichterischen Genies wie

Wie Jacobi den philosophischen Tiefsinn aller Zeiten konzentrisch findet, aber nicht den philosophischen Scharfsinn: so stehen die dichterischen Genies zwar wie Sterne bei ihrem Aufgange anfangs schei

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72 Selbstdarstellung des Phidias auf dem Schild der Göttin Minerva Selbst-Vergessenheit griechischer Autoren bzw. Künstler in Abgrenzung zur Selbstbezogenheit z.B.

Rührend ist oft dieses griechische Selbst-Vergessen, selber da, wo der Verfasser sich seiner, aber nur als Objekt des Objektes erinnert; so hätte z.B. kein neuer Künstler sich so einfach und bedeutung

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83 Götter- und Menschengeschichte der Griechen, griechische Münzen und Kleidung Stoff der griechischen Gedichte in seiner Gesamtheit, beschränkt durch seine erhabensten und gemeinsten Elemente von...bis

Schon der Stoff der griechischen Gedichte, von der Götter- und Menschen-Geschichte an bis zur kleinsten Münze und Kleidung, liegt vor uns als poetischer Demant da, ohne daß noch die poetische Form ihm

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87 in Aristophanes antikes Drama, Widerlegung von Bouterweks Genealogie der Romantik z.B.

Und mit dieser wahren Ansicht widerlegt Bouterwek seine andere, nach welcher er das Romantische sehr in einer ungriechischen Einkindschaft des Ernsten, ja Tragischen und Komischen findet. Denn diese i

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94 künstlerische Darstellung von Himmel & Hölle; Astrologie, Aberglaube bessere Veranschaulichbarkeit der Furcht gegenüber der Hoffnung Anführung; so

In der weiten Nacht des Unendlichen war der Mensch öfter fürchtend als hoffend. Schon an und für sich ist die Furcht gewaltiger und reicher als die Hoffnung [...], weil für die Furcht die Phantasie vi

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94 Weissagung der zwölf Geier des Romulus Aberglaube als Nährstoff romantischen Denkens Anführung (Konditionalsatz)

Der sogenannte Aberglaube verdient als Frucht und Nahrung des romantischen Geistes eine eigne Heraushebung. Wenn man lieset, daß die Auguren zu Ciceros Zeiten die 12 Geier, welche Romulus gesehen, für

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96 Vorzeichen poetologisches Gesetz der Romantik so

Der nordische Aberglaube, welcher im Gefechte der Krähen oder im Kriegspielen der Kinder den blutigen Zeigefinger erhebt, welcher auf das schlachtende Stürmen der Völker wies, dieser war desto romanti

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