Bibliographic Entry: Schiller2002
Schiller, Friedrich. Über naive und sentimentalistische Dichtung. Stuttgart: Reclam, 2002.

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Examples in Reference

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7 Auf dem Land leben; bei Denkmälern alter Zeit verweilen In künstlichen Verhältnissen und Situationen mit der einfältigen Natur konfrontiert werden "wenn"

Jeder feinere Mensch, dem es nicht ganz und gar an Empfindung fehlt, erfährt dieses, wenn er im Freyen wandelt, wenn er auf dem Lande lebt, oder sich bey den Denkmälern der alten Zeiten verweilet, kur

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10 Kinder; kindliche Völker Rückblick auf Unnatur; Rückblick auf uns selbst "z.B."

Besonders stark und am allgemeinsten äussert sich diese Empfindsamkeit für Natur auf Veranlassung solcher Gegenstände, welche in einer engern Verbindung mit uns stehen, und uns den Rückblick auf uns s

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10 Menschen, die gegenüber Schwäche eigene Überlegenheit empfinden Menschen, die nur aufgrund von Rührung Zeit mit Kindern verbringen Ohne

Man irrt, wenn man glaubt, dass es bloß die Vorstellung der Hülflosigkeit sey, welche macht, dass wir in gewissen Augenblicken mit so viel Rührung bey Kindern verweilen. Das mag bey denjenigen viellei

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16 Vater erzählt, dass Mann arm ist, Kind gibt diesem Mann deswegen des Vaters Geldbörse Naive Handlung "wenn"

Wenn ein Vater seinem Kinde erzählt, dass dieser oder jener Mann für Armuth verschmachte, und das Kind hingeht, und dem armen Mann seines Vater Geldbörse zuträgt, so ist die Handlung naiv; denn die ge

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20 Sophokles; Archimed; Hippokrates; Ariost; Dante; Tasso; Raphael; Albrecht Dürer; Zervantes; Shakespear; Fielding; Stern Größte Genies "z.B."

Wir wissen wenig von dem Privatleben der größten Genies, aber auch das wenige, was uns z.B. von Sophokles, von Archimed, von Hippokrates, und aus neueren Zeiten von Ariost, Dante und Tasso, von Raphae

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20 Epaminondas; Julius Cäsar; Heinrich der Vierte von Frankreich; Gustav Adolph von Schweden; Zar Peter der Große Genie mit naivem Charakter "Ich will an [...] erinnern"

Ja, was noch weit mehr Schwürigkeit zu haben scheint, selbst der große Staatsmann und Feldherr, werden sobald sie durch ihr Genie groß sind, einen naiven Charakter zeigen. Ich will hier unter den Alte

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20 Frau, die Naives der Sitten verknüpft; Gelehrter, der Strenge mit Freiheit des Denkens verbindet Menschen, die Geschenk der Natur nicht verloren haben ohne

Weil aber die herrschenden Grundsätze bey der weiblichen Erziehung mit diesem Charakter in ewigem Streit liegen, so ist es dem Weibe im moralischen eben so schwer als dem Mann im intellektuellen mit d

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24 Erschwerung des Lebens; Ungleichheit der Konditionen; Druck der Verhältnisse; Unsicherheit des Besitzes; Undank; Unterdrückung; Verfolgung Übel der Kultur ohne

Also nichts von den Klagen über die Erschwerung des Lebens, über die Ungleichheit der Konditionen, über den Druck der Verhältnisse, über die Unsicherheit des Besitzes, über Undank, Unterdrückung, Verf

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29 Jungfräuliche Diana strenge, spröde Person "wie"

Der Dichter einer naiven und geistreichen Jugendwelt, so wie derjenige, der in den Zeitaltern künstlicher Kultur ihm am nächsten kommt, ist streng und spröde, wie die jungfräuliche Diana in ihren Wäld

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29 Homer; Shakespeare Autoren, die eins mit ihrem Werk sind "z.B."

Er ist das Werk und das Werk ist Er; man muss der erstern schon nicht werth oder nicht mächtig oder schon satt seyn, um nach Ihm nur zu fragen. So zeigt sich z.B. Homer unter den Alten und Shakespeare

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