Example #771
Example*
What is given as example?
Hand, Hände
Denotation/Meaning*
What is the example associated with? What does it stand for?
Leib, Doppelempfindung
Marker
How is the example indicated? ('e.g.', 'for instance', paranthesis etc.)
:
Quotation*
Passage in the text; without quotationmarks.

Mein Leib, so pflegt man zu sagen, ist an den „doppelten Empfindungen“ zu erkennen, die er mir gibt: Berühre ich meine rechte Hand mit der linken, so hat der Gegenstand rechte Hand die Eigentümlichkeit, auch seinerseits die Berührung zu empfinden. Wir sahen freilich bereits, daß niemals beide Hände zugleich wechselseitig zueinander sich als berührende und berührte verhalten. Drücke ich beide Hände zusammen, so erfahre ich nicht etwa zweierlei Empfindungen in eins, so wie ich zwei nebeneinanderliegende Gegenstände wahrnehme, sondern eine zweideutige Organisation, in der beide Hände  in der Funktion des „berührten“ oder „berührenden“ zu alterieren vermögen. Was die Rede von den "doppelten Empfindungen" sagen wollte, war dies, daß im Übergang von der einen Funktion zur anderen die jetzt berührte Hand  sich als dieselbe gibt, die gleich darauf die berührende sein kann: daß ich also in diesem Bündel von Knochen und Muskeln, das jetzt für meine linke Hand  die rechte ist, für einen Augenblick die Hülle und Verkörperung jener lebendig-gewandten anderen Rechten ahne, die ich den Gegenständen entgegenwerfe, um sie zu erkunden.

Cited from*
The publication (book, article etc.) the text is taken from
Maurice Merleau-Ponty. Phänomenologie der Wahrnehmung. Walter de Gruyter, 1966
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118
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§8
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